Das Anliegen von Tim

News Anliegen von Tim Bucher

Die Kampagne "Verändere die Schweiz!" 2019 ist zu Ende und Zahlreiche innovative Ideen sind eingegangen! Alle Ideen sind hier aufgelistet. Von wegen, Jugendliche interessieren sich nicht für Politik. Der junge Schaffhauser, Tim Bucher, kümmert sich sehr wohl um die Zukunft der Schweiz. - Er hat eine Idee, wie das Milizsystem gestärkt werden könnte.

Zugegeben, Tim ist eher eine Ausnahme. Der 21-jährige Automatiker ist im Vorstand des Jugendparlaments Schaffhausen, leitet ein Jugendnetzwerk in der Jugendarbeit, ist im Kirchenrat seiner Kirchgemeinde und ein aktives Mitglied bei der JGLP Schaffhausen. Bei all diesen intensiven «Hobbies» noch Zeit zu finden, die Zukunft der Schweiz zu verändern, scheint unmöglich. Dank der Partizipationsplattform www.engage.ch war dies aber ganz einfach möglich

Hier geht es zu seiner Idee.

 

Er hat seine Idee ganz einfach gepostet! «Bei meinem Anliegen geht es darum, den Bürgerdienst zur Unterstützung des Milizsystems einzuführen.» Tim hat in den Medien mitverfolgt, dass auf vielen Miliz-Posten ein Mangel herrscht. Darüber hinaus ist es so, dass jeder vierte Rekrut untauglich ist. «Viele davon zahlen dann lieber, als sich im Zivildienst zu beteiligen.» Für ihn ist das ein Problem, welches er lösen möchte. «Zukünftig könnte man neben dem Militär- und Zivildienst auch in anderen Bereichen seine Dienstage absolvieren. Gerade in Institutionen wie der Feuerwehr, auf Gemeinden oder anderen politischen Posten fehlen zunehmend Personen. Was wenn man dort seine Diensttage absolvieren könnte?»

Tim ist überzeugt, das Milizsystem der Schweiz sei das wertvollste, was wir haben und müsse deshalb gestärkt werden. Für ihn persönlich ist freiwilliges Engagement eine Herzensangelegenheit.

Er weiss jedoch, dass nicht alle Jugendlichen so denken wie er. Deshalb reichte er seine Idee mit dem Titel «Einführung des Bürgerdienst» auf der Onlineplattform ein. Er will dadurch untaugliche Rekruten, Frauen und Ausländer, die in der Schweiz leben, die Möglichkeit bieten, sich in der Gesellschaft mehr einzubringen und das Milizsystem gleichzeitig stärken.

Tim hofft, dass sein Anliegen von einem/einer der 16 PolitikerInnen ausgewählt wird, damit er am 17. Juni nach Bern ins Bundeshaus eingeladen wird und seine Idee im persönlichen Gespräch ausarbeiten kann. Falls es nicht klappen sollte, bleibt er aber optimistisch. «Freiwilliges Engagement macht viel Freude, man lernt viel fürs Leben und begegnet interessanten Personen.»