Weniger Foodwaste, mehr Eigenverantwortung

Autor
Melanie-Eberhard
Status
Erfolgsgeschichte
Kanal / Trägerschaft

Neuen Kommentar hinzufügen

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Beschreibung des Anliegens

Um Foodwaste zu minimieren, braucht es eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Dies soll auf zwei Ebenen geschehen: Erstens soll durch das Ersetzen des Mindesthaltbarkeitsdatums auf Lebensmittelverpackungen durch ein Verbrauchsdatum dem Streben entgegengewirkt werden, abgelaufene Lebensmittel wegzuwerfen, die noch verzehrt werden können. Zweitens soll durch die Schaffung eines Anreizsystems, das Spender von Lebensmitteln (Foodsharing) oder den Verkauf von nicht normgemässen Lebensmittel belohnt, auch der Foodwaste in der Landwirtschaft und bei Grossverteilern verringert werden.

___

Moins de gaspillage alimentaire et un plus grand sens des responsabilités

Pour réduire le gaspillage alimentaire, il est nécessaire de modifier les conditions cadres légales à deux niveaux : d’une part, remplacer la date de péremption sur les emballages des produits par une date de consommation doit agir contre l’envie de jeter de la nourriture passée de date qui pourrait encore être consommée ; d’autre part, mettre en place un système de prime, distribuer de la nourriture (foodsharing) ou vendre les aliments imparfaits doit également diminuer le gaspillage alimentaire dans les milieux agricoles et les grands distributeurs. Les mesures ne doivent pas viser à durcir les lois, mais à en appeler la responsabilité individuelle de la population ainsi que des producteurs, distributeurs et vendeurs de denrées alimentaires.

Begründung

Pro Jahr werden in der Schweiz rund 2 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen, rund die Hälfte davon in Privathaushalten. Um Foodwaste zu minimieren braucht es aus meiner Sicht daher zwei Dinge: Erstens ein gesellschaftliches Umdenken bezüglich Mindesthaltbarkeit, Qualität und normgerechtem Aussehen von Lebensmitteln und zweitens, bessere gesetzliche Rahmenbedingungen, um Foodsharing zu erleichtern und Anreize für die Landwirtschaft und Grossverteiler zu schaffen, damit erst gar kein Foodwaste entsteht. Diese Massnahmen sollen nicht darauf abzielen, die Gesetze zu verschärfen, sondern an die Eigenverantwortung der Bevölkerung sowie der Lebensmittelproduzenten, -verteiler und -verkäufer zu appellieren.