Warum macht die Schweiz so wenig gegen den Klimawandel?

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olivianoeleen
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Die Klimakrise ist hier und die Politik weiss dies. Die Wissenschaft warnte uns schon lange und trotzdem spüren wir keine wirklichen Bemühungen von der Seite der Politik dieses grosse Problem anzugehen. Gemessen an den gesamthaften CO₂-Emissionen, verursacht die Schweiz im internationalen Vergleich zwar wenig CO₂-Emissionen. Jedoch lagert sie – wie viele andere westliche Länder auch – einen Grossteil ihrer CO₂-Emissionen ins Ausland aus. Sie importiert rund dreimal mehr CO₂-Emissionen als sie produziert und weist mit rund 14 Tonnen einen überdurchschnittlich hohen Pro-Kopf-Ausstoss auf. Zum Vergleich: Um den Klimawandel effektiv einzudämmen, dürfte jede Person pro Jahr maximal 0,6 Tonnen CO₂-Emissionen verursachen. Wenn also mehr Menschen nach dem Lebensstandard der Schweiz lebten, würde der Klimawandel noch deutlich stärker vorangetrieben werden. Doch die Klimakrise wird in der Zukunft auch Konsequenzen für uns haben. Zu nächst spüren eher tropische Staaten die Konsequenzen davon, aber auch Europa kennt bereits heute Auswirkungen des Klimawandels. Die Wetterextreme wie Hitzewellen und starke Regenfälle werden durch die Klimakrise verstärkt. Deren finanzielle Konsequenzen hat die Schweiz noch nicht auf dem Schirm und unterschätz deren Umfang. Eine neue Studie des Deloitte Center for Sustainable Progress (DCSP) zeigt auf, dass der Klimawandel die Weltwirtschaft in den nächsten 50 Jahren 178 Billionen Dollar kosten könnte, wenn er nicht eingedämmt wird. Das könnte einem Rückgang des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 7,6 Prozent allein im Jahr 2070 entsprechen. Eine weitere Studie der ZHAW zeigt, dass die Schweiz allein im Jahr 2030 knapp eine Milliarde Franken sparen könnte, wenn sie sich für erneuerbare Lösungen dort einsetzt, wo ein Ersatz ohnehin nötig ist .

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29.07.22

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