2. Session des Jugendparlaments Stadt Chur

Autor
Pascal Pajic
Status
Erfolgsgeschichte
Kanal / Trägerschaft

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Beschreibung des Anliegens

Das Jugendparlament Stadt Chur führte am Samstag, 07. November 2015 seine 2. Session im Churer Rathaus durch. Die Session hat alle Erwartungen übertroffen und wird vom Vorstand des Jugendparlaments als voller Erfolg gewertet. 

Viele Teilnehmende und hochkarätige Gäste 
Etwa 21 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren versammelten sich zur Session des Churer Jugendparlaments im Rathaus. Der Gemeinderatssaal war für diesen Tag voll mit jungen Gesichtern, die diskutierten, debattierten und Beschlüsse fassten. Der Stadtpräsident Urs Marti, Stadtrat Tom Leibundgut, Stadträtin Doris Caviezell-Hidber, Gemeinderatspräsident Christian Durisch, die Grossrätinnen Sandra Locher Benguerel und Martha Widmer-Spreiter und weitere Gemeinderatsmitglieder – alle für einmal als Publikum – waren ebenfalls mit von der Partie. Weiterhin verlieh das Jugendparlament zum ersten Mal den Churer Jugendpreis. Sandra Locher Benguerel ist die erste Preisträgerin des „Churer Prix Jeunesse“ für politische Verdienste um die Jugend. 


Jugendkultur, Flüchtlingsintegration und Foodwaste 
Die Vorberatung der drei Sachgeschäfte verlief konzentriert und engagiert. Aus den Gruppenarbeiten resultierten am Schluss acht Forderungen, welche im Plenum angeregt debattiert wurden. So fordern die Jugendparlamentarier und Jugendparlamentarierinnen unter anderem Kleinprojekte zur Integration von jugendlichen Flüchtlingen; die Gründung einer queeren Jugendgruppe für alle Jugendliche, die nicht heterosexuell sind; die Streichung eines Artikels im Polizeigesetz und eine schulische Projektwoche, die sich mit dem Thema Nahrungsmittel befasst, um die Jugend auf das Thema Foodwaste zu sensibilisieren. Die Jugendparlamentarierinnen und Jugendparlamentarier diskutierten angeregt und brachten motiviert eigene Anliegen ein. „Die Jugendparlamentarier_innen debattierten sachlich und effizient. Es wurden gute Forderungen gestellt, die wir nun alle weiterverfolgen werden. Wieder einmal hat die Bündner Jugend bewiesen, dass lange nicht alle politikverdrossen sind“, schlussfolgert Pascal Pajic, Präsident des Jugendparlaments Stadt Chur, als Fazit der Session. Für das Jugendparlament ist klar, dass es nun aktiver und engagierter arbeiten wird denn je. Der Vorstand ist motiviert und wird die beschlossenen Dinge tatkräftig anpacken. 

Den Link zu den acht verabschiedeten Forderungen findet ihr hier: http://jupa-chur.ch/?page_id=675