Kantonale Jugendsession Schwyz

Autor
DSJ
Status
Erfolgsgeschichte

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Beschreibung des Anliegens

Lebendige Gruppendiskussionen, Spaghetti-Plausch am Mittag und interessante Debatten im Plenum: Die erste Jugendsession des Jugendparlament Schwyz.

Wir wollen eine Jugendsession organisieren, um zu erfahren was die Jugendlichen im Kanton Schwyz überhaupt wollen und was sie über verschiedene Themen denken.

 

Umsetzung

Voller Energie und gutgelaunt fanden sich am 8. April 2015 43 Jugendliche aus dem ganzen Kanton im Rathaus am Hauptplatz in Schwyz ein. Nach einer ersten kleinen Stärkung nahmen die jungen Erwachsenen im grosszügigen Kantonratssaal Platz und wurden von dem dreiköpfigen Präsidium des Jugendparlaments Kanton Schwyz begrüsst. Sandra Achermann, Dominik Blunschy und Stefan Imhof informierten anschliessend über den bevorstehenden Tag und erklärten die einzelnen Etappen bei der Erarbeitung der Gruppenthemen.

Anschliessend zogen sich die verschiedenen Gruppen, welche jeweils ein eigenes Thema erarbeiten und am Nachmittag den anderen präsentieren sollten, in ihre Räume zurück. Die Gruppenleiter, die mehrheitlich aus Vorstandsmitgliedern des Jugendparlaments Kanton Schwyz bestanden, eröffneten die Arbeit mit einem Handout und einer ersten Information über die Thematik.

Differenzierte Argumentation und konzentrierte Mitarbeit

„Es ist unglaublich toll zu sehen, wie gut die Jugendlichen argumentieren. Auch die jüngsten aller Teilnehmer, die um die 12 Jahre alt sind, setzten sich durch und sagen ihre Meinungen ganz klar“, freut sich Nadja Landolt, die an der Jugendsession eine Gruppe mitleitete und sich im Vorstand des Jugendparlaments Kanton Schwyz um die Finanzen kümmert. Dies repräsentiert das Feedback aller GruppenleiterInnen: Die Jugendlichen waren konzentriert, interessiert und engagiert, genau das, was die Schwyzer Politik in Zukunft braucht. Dieses erste Fazit der Veranstalter und auch das der teilnehmenden Jugendlichen weist ganz klar darauf hin, wie dringend nötig der politische Austausch der jungen Erwachsenen gefördert werden muss.

Beschlussfassung mit zum Teil hitzigen Diskussionen

Nach dem Spaghetti-Plausch im Hirschen in Schwyz ging es darum, dass die Jugendlichen ihre Arbeit vom Morgen den anderen im Kantonratssaal präsentieren. Jede der vier Gruppen stellte eine nach der anderen ihre Flipcharts auf und erklärte einerseits, um was es bei ihrem Thema geht, wo sie die Probleme sehen und wie man diese mit einer klaren Forderung lösen könnte. Nach den Vorträgen konnten im Plenum Fragen gestellt werden, was zu kleineren Debatten unter den Jugendlichen führte. Am Ende konnten jedoch alle Gruppen ihre Sessionskolleginnen und Sessionskollegen überzeugen und so stellt das Jugendparlament als Sprachrohr der Jugendlichen im Kanton Schwyz folgende Forderungen:

  1. Zwei Arbeitsgruppen für die Themen öffentlicher Verkehr und öffentliche Freiräume.
  2. Alltägliche Themen, Politik, Wirtschaft und Recht sollen in den Unterricht.
  3. Cannabis soll legalisiert werden.
  4. Absolute Gleichstellung von hetero- und homosexuellen Paaren.

Wie geht es nun weiter?

Somit hatte das Jugendparlament an der ersten Jugendsession klare Forderungen an den Kanton oder auch an den Bund gestellt. Die Anliegen der Jugendlichen werden in einem ersten Schritt vom Vorstand geprüft und es wird diskutiert werden, wie man die Vorlagen bestmöglich umsetzten könnte. Fakt ist aber, dass sich der Vorstand mit allen Mitteln den gestellten Forderungen annehmen wird und versucht, sie auf politischem Wege umzusetzen. Fürs erste kann aber die Jugendsession 2015 im Kanton Schwyz als voller Erfolg verbucht werden.