Vollwertiger Sexualkundeunterricht

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Beschreibung des Anliegens

Folgende Themen sollten fester Bestandteil der schweizer Schulbildung sein: 
Primarstufe
- Woher kommen Babys?
- Wie sehen Körper aus?
- Was passiert in der Pubertät?
- Nein heisst nein! 
Sekundarstufe
- Geschlecht aus sozialer und biologischer Perspektive
- Verschieden sexuelle Orientierungen
- Einvernehmlichkeit und Respekt
- Pubertät
- Verhütung, auch für gleichgeschlechtlichen Sex etc.
Grundsätzlich verlange ich nach einer Bildung, die die schambehafteten und diskriminierenden Ideen der letzten Jahrhunderte abwirft und dem 21. Jahrhundert gerecht wird. Und die Menschen aller Geschlechter und sexueller Orientierungen erlaubt, ein gesundenes und einvernehmliches Liebesleben zu führen. 
 

 

Begründung

In meiner gesamten Primarschulzeit hatte ich keine einzige Unterrichtsstunde zum Thema Sex und Pubertät. Alles, was ich über das Thema wusste, musste ich mir aus Büchern zusammen suchen. Im Gymnasium kam das Thema Sexualunterricht erst in der 10. Klasse auf und wurde aus einer beinahe ausschliesslich biologischen Sichtweise beleuchtet. Die einzige direkt auf das Leben anwendbaren Informationen, die uns vermittelt wurden, waren zum Thema sexuell übertragbarer Krankheiten und Verhütung. Meine ansonsten exzellente Schulbildung hat es verpasst, uns dabei zu helfen, eine gesunde Beziehung zu meinem Körper, Geschlecht und Sexualität zu haben und die der anderen zu respektieren. Unter solchen Umständen überrascht es mich nicht, dass wir als Gesellschaft ein massives Problem mit sexuellen Übergriffen, Diskriminierung und Ignoranz haben.
 Es mag Sache der Eltern sein, ihren Kindern ihre eigene Einstellung in diesen Themen zu vermitteln, aber es ist Sache der Schule, dafür zu sorgen, dass alle SchülerInnen die Bildung bekommen, die es ihnen erlaubt, gesunde und verantwortungsvolle Erwachsene zu werden.