Zentrale Datenablage für Ärzte

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Beschreibung des Anliegens

Sachlage:
Heutzutage haben Patienten verschiedene Ärzte für verschiedene Anliegen. Diese verordnen den Patienten Medikamente und Therapien. Doch die Kommunikation ist, falls sie überhaupt stattfindet, mehr als mangelhaft. So hat jeder Arzt sein eigenes System, um seine Patientendaten abzulegen. Einige führen Papierdossiers, andere speichern ihre Daten elektronisch ab. Daraus entstehen verschiedene Probleme:
- Datenverlust: Papier braucht lediglich nass zu werden oder zu verbrennen und schon sind die Patientendaten nicht mehr zu gebrauchen. Mal ganz abgesehen vom Aufwand, der entsteht, um die Dossiers korrekt zu versorgen und auch wieder zu finden. Auch elektronische Dossiers sind nicht vor Datenverlust geschützt, insbesondere nicht, wenn diese nur an einem Ort abgelegt werden.
- Datenschutz: Einfache bzw. veraltete Programme können schnell gehackt werden. Papierdossier werden selten bis nie korrekt gesichert aufbewahrt, so dass es für Unbefugte ein leichtes ist, an sensible Patientendaten zu gelangen.
- Schrift: Da Ärzte oft unter Zeitdruck arbeiten, ist auch ihre Schrift für Apotheken meist nur schwer entzifferbar. Dies führt oft zu Missverständissen und im schlimmsten Fall erhält ein Patient die falschen Medikamente. Die Folgen dessen sind nur sehr schwer vorstellbar. Eine Studie hat jedoch ergeben, dass jährlich tausende Todesfälle auf die schlechte Schrift von Ärzten zurückzuführen sind.
- Zusammenarbeit: Das Ärzte einen vollen Zeitplan haben, ist jedem bekannt. Besonders Ärzte die selbstständig arbeiten, haben es schwer, genug Zeit zu finden, um Massnahmen in Absprache mit weiteren behandelnden Ärzten zu treffen. Im schlimmsten Fall erhält ein Patient so Medikamente, die sich nicht mit denen vertragen, die ihnen ein anderer Arzt verschrieben hat.
Lösung:
Meiner Meinung nach ist die Einführung einer schweizweiten zentralen Datenablage für Ärzte und Apotheken unumgänglich. Durch dieses System können Daten korrekt gesichert werden. Weiter kann durch eine zentrale Verwaltung des Programmes sichergestellt werden, dass der Datenschutz stets gemäss neusten Erkentnissen gewährleistet wird. Da das Programm computerbasiert ist, sollte eine Datenbank mit Medikamenten geführt werden, die Ärzte bei der Erstellung der Verordnung anwählen können. So können Missverständnisse ausgeschlossen werden und der Patient erhält stets die richtigen Medikamente. Eine weitere Datenbank sichert die Patientendaten. Die Ärzte füllen diese nach der Behandlung eines Patienten stets gemäss festgelegten Vorgaben aus. So ist sichergestellt, dass alle wichtigen Daten vorhanden sind und das auch noch Jahrzehnte später. Weitere Ärzte dieses Patienten sowie Apotheken erhalten ebenfalls Zugriff auf die für sie relevanten Daten. So können weitere behandelnde Ärzte sich über die laufenden Behandlungen bei anderen Ärzten informieren und allenfalls Massnahmen in Absprache treffen. Dadurch können Fehlbehandlungen und unverträgliche Medikamente ausgeschlossen werden.