Anliegen: Die politische Bildung in der Schule muss gestärkt werden. Dafür würde ich weit zurückreichende Elemente der Geschichte (RZG), wie die Steinzeit, kürzen und dafür aktuellere Themen fokussiert bearbeiten. Die politischen Themen welche relevant sind, um aktuelle politische Entwicklungen zu verstehen müssen vertieft behandelt werden (z.B. in «Aktuelles Zeitgeschehen»).
Begründung: Zunehmend werden Falschinformationen verbreitet (z.B. in sozialen Medien). Faktenchecks nehmen ab. Institutionen wie SRF reduzieren Wissenschaftsjournalismus. Dadurch erhöht sich das Risiko, dass man Falschinformationen ausgesetzt ist. Wichtig ist, dass in der Schule die Grundlagen gelegt werden, dass Jugendliche und spätere Erwachsene in der Lage sind News schnell einzuordnen, zu plausibilisieren und zu überprüfen (wie und wo lassen sich gesicherte Informationen beschaffen). Zudem muss man argumentieren und seine Meinung ausdrücken können. Einige dieser Fähigkeiten sind überfachliche Kompetenzen, andere müssen im Rahmen von politischer Bildung erlernt werden. Es ist zentral, dass politische Entwicklungen aufgrund von Kenntnissen über historisch-politische Zusammenhänge passend eingeordnet werden können. Dies weil das Streuen von Falschinformationen eine Chance für gewisse Länder und Parteien ist, um die Bevölkerung und die Wähler zu beeinflussen und die Demokratie zu destabilisieren. Zudem werden über soziale Medien unzählige Informationen unglaublich schnell gestreut. Es gilt diese schnell einzuordnen, weil die nächste bereits kommt. Man fühlt sich überfordert, wenn man nicht nachkommt. Die Überforderung führt zu einer Politikverdrossenheit, dies bildet den Nährboden für einfache Lösungen und ist ein Risiko für die Demokratie.
Timeline
23.03.25
Anliegen eingereicht.
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