Foodloss - Man kann Geschmack nicht sehen

Autor
carla.streit
Status
Umsetzung
Kanal / Trägerschaft
PolitikerInnen

Neuen Kommentar hinzufügen

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Website- und E-Mail-Adressen werden automatisch in Links umgewandelt.
Beschreibung des Anliegens

Wir wollen, dass weniger Früchte und Gemüse wegen Schönheitsmängel aussortieren und vernichtet werden.
Deswegen fordern wir, dass die Grossabnehmer & -verteiler ihre Selektionskriterien bezüglich Schönheitsmerkmalen und Grössenbestimmung bei allen Gemüse- und Früchtesorten ändern.
Um unser Ziel zu realisieren, ist eine Klassifizierung nach A und B welche sich im Preis und dem Aussehen unterscheidet, erforderlich.

Begründung

Während man in anderen Ländern hungert, werfen wir unser Essen weg oder verfüttern es an die Tiere. Ist ein Apfel der nicht den gewünschten Durchmesser hat, eine Gurke die nicht kerzengerade ist oder eine "fingerige" Karotte schlechter? Circa ein Drittel unserer Früchte und unserem Gemüse kommen aufgrund von Schönheitsfehlern schon gar nicht erst in die Ladenregale. Warum? Weil wir, die Konsumenten, das Motto "Das Auge isst mit" viel zu ernst nehmen und die Qualität mit dem Aussehen gleichsetzen. Wegen den Präferenzen und dem dementsprechenden Kaufverhalten fühlen sich die Grossverteiler gezwungen Standarts zu setzen. Sind diese denn wirklich nötig? Hat eine krumme Karotte denn nicht das Recht, verkauft zu werden?

Timeline

11.02.19

Anliegen eingereicht.

Treffen mit Nationalrat Christian Imark, welcher das Anliegen ausgewählt hat.

Nationalrat Christian Imark reicht diesbezüglich eine Interpellation im Nationalrat ein. 

Der Bundesrat nimmt Stellung zur Interpellation von Nationalrat Christian Imark:

Der Bundesrat erwähnt in seiner Stellungnahme das Postulat Chevalley, damit wurde der Bundesrat beauftragt, einen Aktionsplan zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen auszuarbeiten. "Dieser wird bereits bestehende und gegebenenfalls neue, freiwillige Massnahmen sowie flankierende Massnahmen seitens Bund beinhalten. Die verschiedenen Akteure der Lebensmittelbranche sind aufgefordert, Lösungsansätze zur Reduktion von Lebensmittelverlusten zu suchen und umzusetzen. Die Vermarktung und Verarbeitung von Gemüse und Früchten, die nicht den gängigen Selektionskriterien entsprechen, ist ein möglicher Ansatz." (Quelle)